Dienstag, 11. April 2017

Zum wegschmeißen zu schade....

.... oder was man aus alten Jeans auch noch machen kann.
Ich habe Jahrelang Jeans und co gehortet. Erst zur reperatur von "geht noch" Jeans, später weil ich immer dachte: wer weiß vieleicht kannste sie ja später mal gebrauchen.

Nun waren es aber so viele (Manne und Kinderjeans) das ich sie los sein wollte.

 Ein Fuchsmantel ;)
 Alte Knöpfe und Versuchs- Häkelblumen sind auch gleich mit verarbeitet worden. Irgendwie greife ich wohl immer wieder auf ein bestimmtes Farbschema so das es meistens passt ;)

Damit die Jeans noch ein bisschen älter aussehen und die Farben sich ein bisschen angepassen habe ich alle Jeansstoffe... nachdem ich die noch "guten" Stücke aus den Hosen getrennt hatte...  ein paar Tage in Walnusschalen eingelegt.



 Ansonsten habe ich nicht viel zu stande gebracht. Gott sei dank habe ich schon einiges an Objekten für Münster ansonsten hätte ich ein Problem.

 Kajumba geht es nicht so gut, vor einer Woche waren wir noch mal beim Tierartzt, noch mal Röngen weil sie schwer Luft bekam und nicht richtig fressen wollte.

Leider hat der Krebs getreut... in die Lunge. Sie hat Cortison bekommen was ihr das Atmen erleichtern soll. Ich muss jetzt demnächst die Entscheidung treffen die ich nicht treffen mag. Momentan versuche ich ihr die Restzeit noch ein bisschen schön zu machen. Sie mag neuerdings auch ins Gehege gehen... jetzt hat sie es für sich entdeckt. Tzzz, hätte sie auch früher haben können.
Die Jungs wollen aber nicht das sie ins Gehege geht, wollte sie bisher nicht also soll sie jetzt auch nicht. Tja also muss ich das so managen das sie sie nicht ärgern können. Außerdem mag sie nicht alleine, alleine ist doof. Also hocke ich dann bei ihr  und stricke nebenher oder lese. Will ich mich weg schleichen, schreit sie rum.

Ich bin unsagbar traurig und kann es immer noch nicht fassen das unsere gemeinsame Zeit bald zuende sein soll. Es war eine Zeit voller auf und ab´s. Sie hatte es sehr schwer Menschen vertrauen zu schenken. Die ersten Monate lebte sie unter dem Bett, später auf den Küchenschränken.  Jahre vergingen bis man sie wirklich anfassen durfte. Gehört hat sie aber sehr schnell, nur anfassen ging nicht. Heute schläft sie mit im Bett, ist schmusig und mag es sogar von der Tochter gekuschelt werden.

Wahrscheinlich hat sie ihre Lebensaufgabe erfüllt und darf sich jetzt neuen Aufgaben widmen. Ich hoffe ihr nächstes Leben wird nicht so turbulent wie dieses.

Nun gut noch ist sie ja da.

Herrn Pony geht es gut, zwar hat er immer noch eine Kahle stelle auf dem Rücken , also einen Krankenschein aber ansonsten gehts im gut. Im Moment kämpfen wir wieder mit: Man zieht Menschen nicht ins Gras.

Bis her haben wir jeden Spaziergang gut überstanden  ;) ist ja auch nicht einfach für so ein Pony. Alles grünt und fängt an zu blühen und er darf nicht  so wie er will. Aber was hilft es.


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