Mittwoch, 5. November 2014

Neues von der Ponyfront

Heute hat sich mal wieder gezeigt das Herr Pony ein ganzer Mann ist und das sich der ganze schnick schnack den ich mit ihm betreibe und bei bringe sich  auch lohnen ;)

Heute nach dem Ausritt grade als ich den Herrn zurück auf sein Paddock bringen wollte bemerkte ich das einige Ponys einfach so auf den Wegen rumlungerten. Ich wurde schon stutzig und da sah ich auch schon das ein Tor von den Großpaddocks aufstand. Nach und nach liefen immer mehr Pferde raus . Ich hatte ja noch Luke und rief erst einmal um Hilfe. Es dauerte bis jemand mich überhaupt hörte. Die Ponys machten sich schon auf den Weg auf uns zu. Ein Stück weiter und links rum würden sie direkt auf die Straße laufen. 10 oder mehr Isländer sind da kein Spaß.

Ich schickte Luke rückwähts von mich weg auf die eine Seite des Weges. Dort sollte er dann verharren was er auch machte (Hundebegleitprüfungs Übungen ;) ) Ich ging auf die andere Seite. Der Strick von seinem Halfter zwischen uns gespannt. So ganz sicher war ich mir aber nicht ob das die Herde aufhalten würde... aber was sollte ich machen.   Aber es ging. Luke lies niemanden vorbei .  Die kamen nicht mehr näher und wendeten ab. Dann kam auch jemand angelaufen um das Tor zu schließen damit nicht noch mehr Pferde weglaufen konnten. Die anderen trieb die gute Frau  erst mal von uns  weg. Die Pferde  liefen dann im Gallopp einen anderen Weg vom Hof weg... Richtung Wald.

 Ich nahm dann Luke und brachte ihn auf sein Paddock  um beim Einfangen zu helfen. Einige der restlichen Pferde auf den Paddocks buckelten rum, klar die währen wohl auch gern in die Freiheit entfleucht.

Nur Luke blieb absulut ruhig  und hörte aufs Wort. Normal würde jedes Pferd den Reiz haben da mit zu laufen, denn wenn eine Herde sich in bewegung setzt und davon galloppiert bedeutet es : Gefahr. Pferde bleiben dann zusammen und laufen mit. Sind halt Fluchttiere.  In so Momenten weiß ich genau was ich an den kleinem Monster habe. Auch wenn er mich so manches mal zur Verzweiflung treibt... ist er trotzdem das beste und klügste Pony von der Welt.

Kommentare:

Gitti ~ BriPaBären hat gesagt…

Toll, Herr Pony hätte sich bestimmt auch im wilden Westen tapfer geschlagen.
Ich freue mich immer sehr über deine Berichte von Herrn Pony!!!
Liebe Grüße
Gitti

Nelyteddy hat gesagt…

Das ist ja prima, was Dein Schatz da mit Dir geschafft hat. Wenn Pferde ausbüchsen ist das kein Spaß, ich weiß, wovon Du berichtet hast.
Kannst stolz auf ihn sein.
LG Nely

Teddypfote hat gesagt…

Wow! Dass die Frau die Pferde weg getrieben hat, war nicht das Schlaueste, was sie tun konnte.... Erstaunlich, dass Luke dabei so gelassen geblieben ist. Hätte sie nicht besser nach und nach die Pferde einfangen können, bzw. sie noch bei offenen Gatter auf den Paddock zurück lotzsen? Ich hoffe, keins der Pferde hat sich bei dieser Aktion verletzt. Als Pferdehalter ist diese Situation echt der Alptraum. Und die Straße eine unglaubliche Gefahr. Du und Luke, ihr habt das toll gemacht! LG Laura

FurryCritters hat gesagt…

Ne die hätte die Pferde nicht einzeln zurückbringen können. Der Hof und die Paddocks sind so gebaut das im Sommer vorne das Tor geschlossen wird. Die Paddocks können dann geöffnet werden und die Pferde laufen durch schleusen alleine auf die Weide. Die Wege werden nur für diese Aktion abends und morgends abgesperrt. Der Hof liegt so das auch die normalen Leute tags über den Hof laufen um in den Wald zu kommen, spazieren gehen oder, oder, oder. Ein Öffendlicher Weg.
Sie hatte schon das richtige gemacht, die Pferde hätte man nicht alleine zurück bringen können. Bei uns stehen 100derte Pferde also es ist schon sehr sehr groß. Nö keiner hatte sich verletzt, Isländer sind schon sehr coole Pferde. Aber Luke ist normal eine Schissbux ;)